Versäumnis oder Vorsatz? Die britische Arzneimittelbehörde hat Daten der Pfizer-Impfstoffstudie nie geprüft

Während die Bevölkerung auf der ganzen Welt gezwungen wird, sich der genbasierten COVID-19-„Impfung“ zu unterziehen, und unter anderem von der Arbeit und medizinischer Versorgung ausgeschlossen wird, während die Berichte über Todesfälle nach der Impfung in die Höhe schießen, hat sich um die Legitimität der COVID-Impfgenehmigungsverfahren ein asugewachsener Skandal entwickelt.

EXKLUSIV FÜR ÄRZTE FÜR COVID ETHICS: Ein zweiter Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz, mit dem die Transparenz der Regulierungsbehörden angestrebt wird, hat enthüllt, dass die britische Arzneimittelbehörde die Daten der klinischen Studie COVID-19 von Pfizer nie geprüft hat und damit ebenso wie die australische Behörde den Impfstoff von Pfizer einfach durchgewunken hat.

 

Nach der exklusiven Enthüllung auf dieser Website, dass die australische Arzneimittelbehörde (die Therapeutic Goods Administration oder TGA) den mRNA-Impfstoff von Pfizer-BioNtech in Rekordzeit genehmigte, jedoch nie die Patientendaten (IPD) von Pfizer sichtete, zeichnet sich ein weiterer Regulierungsskandal ab.

Der Bericht über die TGA wurde im Juni an dieser Stelle veröffentlicht. Darin wurden grundlegende Fragen zur Redlichkeit der TGA bei der Erfüllung ihrer grundlegendsten Aufgabe gestellt: der Validierung der von Pfizer vorgelegten Daten aus klinischen Studien. Anstatt die Daten zu überprüfen, hat die TGA den Impfstoff von Pfizer einfach abgesegnet und die irreführende Behauptung von Pfizer, ihr Produkt zeige eine ”95 %ige Wirksamkeit zur Verhinderung einer COVID-19-Infektion”, für bare Münze genommen.

Seitdem haben Daten aus der ganzen Welt, insbesondere aus Großbritannien und Israel (aber auch aus kleineren Ländern wie Island und Gibraltar, wo die Impfraten nahe bei 100 % liegen, die Zahl der Fälle aber trotzdem ansteigt), eine enttäuschende Wirksamkeit in der Praxis gezeigt, die im krassen Widerspruch zu den Behauptungen von Pfizer steht. Angesichts der juristischen Vorgeschichte von Pfizer im Bereich von Betrug im Gesundheitswesen war es zwingend erforderlich, dass die Arzneimittelbehörden die vom Hersteller vorgelegten Daten vor der Zulassung des COVID-Impfstoffs überprüfen.

Die TGA hat dies nicht getan, aber was ist mit einer weiteren weltweit hoch angesehenen Arzneimittelaufsichtsbehörde, der britischen MHRA?

Doctors for Covid Ethics konnte aufdecken, dass auch die MHRA die Studiendaten von Pfizer nie validiert hat.

Informationsfreiheit Verschleierungsfreiheit

Am 7. Juni 2021 wurde ein Antrag auf Informationsfreiheit (FOI) bei der MHRA eingereicht, um Unterlagen über die vorübergehende Zulassung der COVID-19-Impfstoffe von Pfizer (BNT162b2) und AstraZeneca (ChAdOx1) zu erhalten. Der FOI-Antrag (FOI 21/632) zielte insbesondere darauf ab:

  1. Alle Dokumente, die den Antragsteller [Pfizer und AstraZeneca] auffordern, Zugang zu den Rohdaten bitten (anonymisierte Daten auf Patientenebene oder gleichwertige Daten auf Patientenebene) zu gewähren.
  2. Bestätigung, ob die MHRA über die Daten auf Patientenebene (ca. 70.000 Datensätze) aus diesen Anträgen verfügt oder ob der Antragsteller den Zugriff auf diese Daten oder deren Bewertung eingeschränkt hat. Falls sie zur Verfügung gestellt wurden, das Format, in dem diese Datensätze zur Verfügung gestellt wurden und wie sie bei der MHRA aufbewahrt wurden (z. B. Papier oder elektronische Datenbank – Angabe des Formats, z. B. MySQL, MsSQL-Datenbanken, csv- oder Excel-Dateien).
  3. Alle Dokumente, die bestätigen, dass ein Verfahren zur Analyse der Rohdaten des Sponsors durchgeführt wurde, sowie das Ergebnis dieses Verfahrens (z. B. Sitzungsprotokolle oder dergleichen), einschließlich der Qualifikationen (und gegebenenfalls der Namen) eines etwaigen Gremiums, das die Prüfung der Rohdaten vorgenommen hat.

Anstatt die Fragen zu beantworten oder Unterlagen zur Verfügung zu stellen, antwortete die MHRA jedoch mit Allgemeinplätzen über die üblichen Verfahren und verwies auf die Zuständigkeit von Public Health England, was ein wirres Geflecht von Ablenkungen darstellte. Die ursprüngliche Antwort der MHRA auf den FOI-Antrag finden Sie hier, und die Nachfassantwort des FOI-Antragstellers, der sich um konkrete Antworten statt um Verschleierung bemüht, hier.

Die MHRA berief sich nicht nur auf die übliche Praxis und stellte fest, dass „der Antragsteller“, d. h. Pfizer, „Zugang zu den Rohdaten hatte“, sondern verwies den FOI-Beschwerdeführer auch auf eine frühere Ausschusssitzung der Kommission für Humanarzneimittel (CHM), die am 24. Dezember 2020 stattfand. Aus dem Protokoll dieser Sitzung geht hervor, dass die CHM darüber informiert worden war: „Die Ergebnisse der MHRA-Analyse der Rohdaten aus der Zwischenanalyse zeigten eine Wirksamkeit von 91 % (KI 63, 98) im Zeitraum zwischen dem 14. Tag nach der ersten Dosis und der Verabreichung der zweiten Dosis. Außerdem wurden die Ergebnisse einer unabhängigen Analyse des vollständigen Pfizer-Datensatzes durch Public Health England erörtert.“

Ein Dokument mit einer Zusammenfassung des CHM-Treffens finden Sie hier.

Aus ihren FOI-Antworten geht jedoch hervor, dass die MHRA anscheinend überhaupt keine Rohdaten analysiert hat. In einer E-Mail vom 29. Juli 2021, nachfolgend auf das zweite Ersuchen des Beschwerdeführers um Zusicherung, dass die MHRA ihre eigene Datenanalyse durchgeführt habe, erklärte die MHRA:

“Zur Klarstellung unserer früheren Aussagen können wir Ihnen Folgendes bestätigen: Daten aus klinischen Studien auf Patientenebene werden der MHRA mit allen Zulassungsanträgen für neue Arzneimittel vorgelegt. Dem Antragsteller wurde keine Genehmigung erteilt, da keine erforderlich war.” Die MHRA verwies den Beschwerdeführer daraufhin auf öffentliche Beiträge über die Zulassung des COVID-Impfstoffs auf staatlichen Websites.

Diese Antwort stand eindeutig im Widerspruch zum CHM-Protokoll vom 24. Dezember.

Die große Lüge

Da die MHRA auf die CHM-Sitzung als Beweis dafür verwiesen hatte, dass „die Daten aus den klinischen Studien so analysiert wurden, wie es bei jeder Marktzulassung der Fall wäre“, wurde am 31. Juli 2021 ein weiterer Antrag auf Informationsfreiheit gestellt – dieses Mal an Public Health England. Die zweite FOI-Anfrage bezog sich auf die angebliche „unabhängige Analyse … des vollständigen Pfizer-Datensatzes“ durch PHE, die auf der CHM-Sitzung angeführt wurde.

Die Antwort erfolgte umgehend und war negativ.

In der Antwort der PHE heißt es weiter: “In Übereinstimmung mit Abschnitt 1(1)(a) des FOI Act kann die PHE bestätigen, dass sie nicht im Besitz dieser Informationen ist. Es ist nicht der Fall, dass PHE Zugang zum vollständigen Pfizer-Datensatz hatte”.

Mit anderen Worten: Die MHRA (die britische Arzneimittelbehörde, die für die Sicherheit neuer Arzneimittel zuständig ist) hat es versäumt, die Daten von Pfizer selbst zu analysieren. Darüber hinaus behauptete sie, diese Aufgabe an Public Health England weitergegeben zu haben, das kategorisch erklärte, keinen Zugang zu den Daten gehabt, geschweige denn eine Datenvalidierung oder -analyse durchgeführt zu haben.

Das vollständige Dokument zum FOI an Public Health England finden Sie hier.

Im Ergebnis ist dies die zweite der vier großen Arzneimittelbehörden (MHRA, TGA, EMA, FDA), die die Echtheit der „Wunder“-Daten von Pfizer nie überprüft oder bewertet hat.

Was die Frage aufwirft: Wer außer Pfizer hat die Studiendaten von Pfizer überprüft und analysiert? Warum sollte die Öffentlichkeit den Ergebnissen der eigenen Untersuchungen von Pfizer Glauben schenken, wenn Gewinne in Höhe von mehreren Milliarden Dollar auf dem Spiel stehen? Was ist die wahre Rolle der medizinischen Aufsichtsbehörden, wenn ihr Ansatz für „jede Marktzulassung“ darin besteht, die Datenvalidierung an ein Gremium auszulagern, die die Daten des Herstellers zu erhalten, geschweige denn zu überprüfen?

Und warum wurde der Kommission für Humanarzneimittel mitgeteilt, dass Public Health England eine “unabhängige Analyse … des gesamten Pfizer-Datensatzes” durchgeführt habe, obwohl dies nicht der Fall war?

Die Antworten auf diese Fragen sind entscheidend für die öffentliche Gesundheit und die Sicherheit von COVID-19-Impfstoffen. Die Plausibilität der Behauptungen von Pfizer in Bezug auf ihre Studiendaten war bereits vor diesen FOI-Ergebnissen fraglich gewesen, und zwar sowohl aufgrund numerischer Ungereimtheiten als auch wissenschaftlich unhaltbarer Behauptungen in der Dokumentation der Ergebnisse von Pfizer.

Eine Analyse von Professoren für Immunologie, Biochemie, Toxikologie und Pharmakologie hat beispielsweise “unwahrscheinliche Behauptungen und Widersprüche” in den Berichten über klinische Studien von Pfizer aufgezeigt. Dazu gehöre das plötzliche und einheitliche Einsetzen der Immunität bei allen Impfstoffempfängern am Tag 12 nach der Injektion, was “ein in keiner Weise plausibles biologisches Ergebnis” sei. Darüber hinaus trat die plötzlich einsetzende Immunität nach den Unterlagen von Pfizer vor und nicht nach dem Auftreten neutralisierender Antikörper auf, deren Werte erst neun Tage später anzusteigen begannen und am 28. Tag, also mehr als zwei Wochen nach dem angeblichen Einsetzen der klinischen Immunität, ihren Höchstwert erreichten. Weitere Diskrepanzen wurden in numerischer Hinsicht festgestellt, wobei verschiedene Analysen derselben Daten durch Pfizer widersprüchliche Zahlen enthielten, die “unmöglich miteinander in Einklang gebracht werden können; eine davon muss falsch sein. Da, wie erörtert, das plötzliche Einsetzen der Immunität, welches durch [die Daten] impliziert wird, jeder biologischen Plausibilität entbehrt, ist es sehr wahrscheinlich, dass dieser Datensatz gefälscht wurde.”

Angesichts derartiger Anomalien und angesichts der Tatsache, dass Pfizer aus der Vergangenheit Rekorde hält für Strafzahlungen und Vergleiche in Milliardenhöhe wegen Betrugs und unsicherer medizinischer Produkte, einschließlich der Durchführung nicht genehmigter klinischer Studien, und angesichts der hier dokumentierten mangelnden Transparenz der Aufsichtsbehörden und des Versagens der behördlichen Aufsicht, haben die Empfänger von COVID-Impfstoffen das Recht zu fragen: Hat Pfizer seine Daten für den COVID-19 mRNA-Impfstoff gefälscht?

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Alle oben genannten Dokumente – zum Herunterladen klicken Sie bitte auf die unten stehenden Links:

MHRA FOI (A)

MHRA FOI (B)

Sitzung der Kommission für Humanarzneimittel, 24. Dezember 2020

Public Health England FOI

 

Zuerst erschienen bei Doctors For COVID Ethics.

 

 

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