Impfung erhöht Covid-Risiko mit Delta-Variante

Von Dr Joseph Mercola

– Laut den U.S. Centers for Disease Control and Prevention haben Menschen, die sich früh gegen COVID impfen ließen, jetzt ein erhöhtes Risiko für eine schwere COVID-Erkrankung

– Dies könnte ein Zeichen dafür sein, dass eine antikörperabhängige Verstärkung (ADE) stattfindet, oder es könnte einfach darauf hindeuten, dass der Schutz bestenfalls auf ein paar Monate begrenzt ist

– Jüngste Forschungsergebnisse warnen davor, dass die Delta-Variante „eine vollständige Resistenz gegen Wildtyp-Spike-Impfstoffe entwickeln könnte“. Dies könnte zu einem Worst-Case-Szenario führen, bei dem diejenigen, die die Pfizer-Impfung erhalten haben, bei einem Kontakt mit dem Virus schwerer erkranken könnten.

– Um „dem Virus einen Schritt voraus zu sein“, erwägt die Regierung Biden nun, eine Auffrischungsimpfung fünf Monate nach den ersten beiden Dosen zu empfehlen, anstatt acht Monate zu warten, wie zuvor geplant.

– Israelische Daten zeigen, dass die Wirksamkeit von Pfizers Impfung von anfänglich 95 % auf 39 % Ende Juli 2021 sank, als der Delta-Stamm vorherrschend wurde. Die US-Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration erwartet für jeden Impfstoff eine Wirksamkeitsrate von mindestens 50 % im Vergleich zu Placebo. Die offizielle Darstellung des COVID-19-Impfstoffs ändert sich in diesen Tagen schnell. Es dauerte nur einen Monat, bis sich das offizielle Covid-19-Impfnarrativ von „wenn Sie geimpft sind, werden Sie nicht an COVID erkranken„, auch nicht an der Delta-Variante, zu „Menschen, die früh geimpft wurden, haben ein erhöhtes Risiko für eine schwere COVID-Erkrankung“ gedreht hatte.

Von Anfang an habe ich gemeinsam mit vielen anderen medizinische Experten vor der Möglichkeit gewarnt, dass diese Impfungen eine antikörperabhängige Verstärkung (ADE) verursachen können, eine Situation, in der die Impfung tatsächlich eine Kaskade von Krankheitskomplikationen auslöst, anstatt davor zu schützen. Infolgedessen können Sie bei Kontakt mit dem Wildvirus schwerer erkranken, als wenn Sie nicht „geimpft“ worden wären.

Wir haben zwar noch keine endgültigen Beweise für das Auftreten von ADE, aber es gibt auffällige Anzeichen dafür, dass dies der Fall sein könnte. Daten, die zeigen, dass jene, die sich zu Jahresbeginn impfen ließen, jetzt ein erhöhtes Risiko für eine schwere Infektion haben, könnten ein solches Zeichen sein. Zumindest ist dies ein Hinweis darauf, dass der Schutz, den diese Impfungen bieten, nur sehr vorübergehend ist, gar nur einige Monate anhält.

Wenn man bedenkt, dass der Körper darauf programmiert wird, nur eine Art von Antikörpern gegen ein bestimmtes Spike-Protein zu produzieren, ist das sogar plausibel. Sobald das Spike-Protein oder andere Elemente des Virus zu mutieren beginnen, nimmt der Schutz radikal ab. Schlimmer noch: der Impfstoff erleichtert die eigentliche Produktion der Varianten, da der Impfschutz „löchrig“ ist, also teilweise unwirksam.

Die natürliche Immunität ist weitaus robuster, denn wenn Sie sich von der Infektion erholen, bildet Ihr Körper Antikörper gegen alle Proteine des Virus sowie T-Gedächtniszellen, die auch dann noch vorhanden sind, wenn der Antikörperspiegel sinkt. Dadurch erhalten Sie einen weitaus besseren Schutz, der wahrscheinlich lebenslang anhält, es sei denn, Sie haben eine eingeschränkte Immunfunktion.

Reale Daten aus Israel bestätigen dies. Sie zeigen, dass Personen, die die COVID-Impfung erhalten haben, ein 6,72-mal höheres Risiko haben, sich zu infizieren, als Personen mit natürlicher Immunität.

CDC räumt ein, dass die Immunität des Impfstoffs nicht anhält

In einem Bericht vom 20. August 2021 heißt es:

“‘Die Daten, die wir heute und nächste Woche veröffentlichen werden, zeigen, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die SARS-COVID-2-Infektion nachlässt’, begann CDC-Direktorin [Rochelle Walensky] … Sie zitierte Berichte internationaler Kollegen, darunter aus Israel, ‘die auf ein erhöhtes Risiko schwerer Erkrankungen bei den früh Geimpften hindeuten.’

Aber haben Sie keine Angst: dieselben Leute, die versucht haben, den Menschen Immunität durch eine Impfung zu verkaufen und versprochen haben, die Freiheiten, die sie beschnitten haben, zurückzugeben, haben einen Plan. Und sie lassen nicht viel Raum für persönliche Entscheidungen.

‘In Anbetracht dieser Bedenken planen wir, dass die Amerikaner ab dem nächsten Monat Auffrischungsimpfungen erhalten, um den Impfschutz zu maximieren. Unser Plan ist es, das amerikanische Volk zu schützen und diesem Virus einen Schritt voraus zu sein’, teilte Walensky mit …

Die CDC-Direktorin schien kurz davor, zuzugeben, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs zeitlich begrenzt ist und sein Schutz in der sich ständig verändernden Umwelt begrenzt ist.

‘Angesichts dieser Erkenntnisse sind wir besorgt, dass der derzeitige starke Schutz vor schweren Infektionen, Hospitalisierungen und Todesfällen in den kommenden Monaten abnehmen könnte. Dies gilt insbesondere für Personen, die ein höheres Risiko aufweisen oder die zu einer frühen Phasen unserer Impfung geimpft wurden’, erklärte Walensky …

Ab dem 20. September haben Amerikaner, die vor mindestens acht Monaten ihre zwei Dosen des Impfstoffs von Pfizer oder Moderna erhalten haben, Anspruch auf eine Auffrischungsimpfung. Die Ziellinie für die Rückkehr zur ‘Normalität’ wird immer weiter hinausgeschoben. Wann werden die Menschen, vor allem jenigen, die sich anfangs freiwillig haben impfen lassen, die Nase voll haben?”

Daten zeigen, dass die Immunität aus Impfungen schnell abnimmt

Tatsächlich zeigen israelische Daten, dass die Impfung von Pfizer von einer anfänglichen Wirksamkeit von 95 % auf 64 % Anfang Juli 2021 und 39 % Ende Julizurückging, als der Delta-Stamm vorherrschend wurde. Dabei erwartet die US Food and Drug Administration für jeden Impfstoff eine Wirksamkeitsrate von mindestens 50 %.

Die eigenen Studiendaten von Pfizer zeigten sogar schon am 13. März 2021 eine rasch abnehmende Wirksamkeit. BMJ-Mitherausgeber Peter Doshi erörterte dies in einem Blog-Beitrag vom 23. August 2021.

Schon im fünften Monat der Studie war die Wirksamkeit von 96 % auf 84 % gesunken, und dieser Rückgang konnte nicht auf das Auftreten der Delta-Variante zurückzuführen sein, da 77 % der Studienteilnehmer aus den USA stammten, wo die Delta-Variante erst Monate später auftauchte. Dies deutet darauf hin, dass die COVID-Impfung unabhängig von neuen Varianten eine sehr kurzzeitige Wirksamkeit hat.

Hinzu kommt, dass die israelischen Behörden zwar behaupten, die Pfizer-Impfung sei immer noch wirksam, um Hospitalisierung und Todesfälle zu verhindern, dass aber viele, die sich doppelt impfen lassen, im Krankenhaus landen, und sich bereits eine Verschiebung der Hospitalisierungsraten von den Ungeimpften zu denjenigen beobachten, die eine oder zwei Injektionen erhalten haben. So waren etwa Mitte August bereits 59 % der schweren COVID-Fälle bei Israelis zu verzeichnen, die bereits zwei COVID-Injektionen erhalten hatten.

Geimpfte über 50 Jahre mit erhöhtem Risiko für schwere Infektionen

Daten aus Großbritannien zeigen einen ähnlichen Trend bei Personen über 50 Jahren. In dieser Altersgruppe entfallen 68 % der Krankenhauseinweisungen und 70 % der COVID-Todesfälle auf teilweise und vollständig „geimpfte“ Personen.

80 % der COVID-Hospitalisierungen in Massachusetts waren geimpft

Auch Daten der US-Zentren für Seuchenkontrolle und Prävention (CDC) werfen Fragen über den Nutzen der COVID-Impfung auf. Zwischen dem 6. und 25. Juli 2021 wurden bei einem Ausbruch in Barnstable County, Massachusetts, 469 COVID-Fälle festgestellt.

Von den positiv getesteten Personen hatten 74 % zwei COVID-Impfungen erhalten und galten als „vollständig geimpft“. Trotz der Anwendung unterschiedlicher Diagnosestandards für nicht geimpfte und geimpfte Personen entfielen satte 80 % der COVID-bedingten Krankenhausaufenthalte ebenfalls auf diese Gruppe.

Die CDC bestätigte auch, dass vollständig geimpfte Personen, die sich infizieren, eine ebenso hohe Viruslast in ihren Nasengängen haben wie ungeimpfte Personen, die sich infizieren, was beweist, dass es hinsichtlich des Übertragungsrisikos keinen Unterschied zwischen den beiden gibt.

Wenn der Impfstatus keinen Einfluss auf das potenzielle Risiko hat, das man für andere darstellt, warum brauchen wir dann Impfpässe? Nach Ansicht des Harvard-Epidemiologen Martin Kulldorff sprechen diese Fakten gegen die Einführung von Impfpässen. Sie können eindeutig keine Sicherheit gewährleisten, wie Ausbrüche zeigen, bei denen die Impfrate 100 % betrug. Beispiele hierfür sind Ausbrüche an Bord eines Kreuzfahrtschiffs der Carnival-Reederei und der HMS Queen Elizabeth, einem Flaggschiff der britischen Marine.

Studie prognostiziert, Erhöhung der Delta-Infektiosität durch Pfizer-Impfung

Eine Studie, die am 23. August 2021 auf dem Preprint-Server bioRxiv veröffentlicht wurde, warnt nun davor, dass die Delta-Variante „eine vollständige Resistenz gegen Wildtyp-Spike-Impfstoffe entwickeln könnte“. Dies könnte zu einem Worst-Case-Szenario führen, bei dem diejenigen, die die Pfizer-Impfung erhalten haben, bei Kontakt mit dem Virus schwerer erkranken. Wie die Autoren ausführten:

“Obwohl die BNT162b2-Immunsera von Pfizer-BioNTech die Delta-Variante neutralisierten, verloren einige BNT162b2-Immunsera ihre neutralisierende Aktivität und verstärkten die Infektiosität, wenn vier häufig vorkommende Mutationen in die Rezeptorbindungsdomäne (RBD) der Delta-Variante (Delta 4+) eingeführt wurden.

Einzigartige Mutationen in der Delta-NTD waren an der erhöhten Infektiosität durch die BNT162b2-Immunsera beteiligt. Seren von Mäusen, die mit Delta-Spike, aber nicht mit Wildtyp-Spike immunisiert wurden, neutralisierten durchweg die Delta 4+ Variante, ohne die Infektiosität zu erhöhen.

Angesichts der Tatsache, dass laut GISAID-Datenbank bereits eine Delta-Variante mit drei ähnlichen RBD-Mutationen aufgetaucht ist, ist es notwendig, Impfstoffe zu entwickeln, die vor solchen kompletten Durchbruchsvarianten schützen.”

Proaktiver Einsatz von COVID-Impfungen treibt gefährliche Mutationen voran

Es ist nun klar, dass die frühen Warnungen vor einer Massenimpfung während eines aktiven Ausbruchs sich bewahrheiten. Nicht die Ungeimpften treiben die Mutationen voran, sondern die Geimpften, da die Injektionen die Infektion einfach nicht verhindern.

Das Endergebnis, wenn wir so weitermachen, wird eine Tretmühle ständiger Injektionen sein, um mit dem Karussell der nachlassenden Wirksamkeit im Allgemeinen und dem Auftauchen von impfstoffresistenten Varianten Schritt zu halten. Wie Live Science berichtet:

“Impfstoffresistente Coronavirus-Mutanten entstehen eher, wenn ein großer Teil der Bevölkerung geimpft ist und die Virusübertragung hoch ist … Mit anderen Worten, eine Situation, die der aktuellen Lage in den USA sehr nahe kommt.

Das mathematische Modell, das am 30. Juli in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht wurde, simuliert, wie die Impfquote und die virale Übertragungsrate in einer bestimmten Bevölkerung beeinflussen, welche SARS-CoV-2-Varianten die Viruslandschaft dominieren …

Wenn die virale Übertragung niedrig ist, haben alle impfstoffresistenten Mutanten, die auftauchen, weniger Chancen, sich zu verbreiten, und sterben daher eher aus, sagte der Hauptautor Fyodor Kondrashov, der ein Labor für evolutionäre Genomik am Institute of Science and Technology in Österreich leitet.”

Diese Ergebnisse sind keine Überraschung für alle, die mit früheren Forschungsergebnissen vertraut sind, die genau das nachwiesen. Wie in dem Artikel “Vaccines Are Pushing Pathogens to Evolve” (Impfstoffe beschleunigen Evolution von Krankheitserregern), der im Quanta Magazine veröffentlicht wurde, erläutert wird, “können Impfstoffe Veränderungen hervorrufen, die es Krankheiten ermöglichen, sich ihrer Kontrolle zu entziehen, genauso wie Antibiotika Resistenzen bei Bakterien hervorrufen.”

Der Artikel beschreibt die Geschichte des Impfstoffs gegen die Mareksche Krankheit bei Hühnern, der erstmals 1970 eingeführt wurde. Heute gibt es bereits die dritte Version dieses Impfstoffs, da er binnen eines Jahrzehnts schon nicht mehr wirkt. Der Grund dafür? Das Virus ist mutiert und entzieht sich dem Impfstoff. Als Folge dieses löchrigen Impfschutzes wird das Virus immer tödlicher und schwieriger zu behandeln.

In einer 2015 in PLOS Biology veröffentlichten Arbeit wurde die Theorie getestet, dass Impfstoffe die Mutation des Herpesvirus, das die Marek-Krankheit bei Hühnern verursacht, fördern. Zu diesem Zweck wurden 100 Hühner geimpft und 100 ungeimpft gelassen. Alle Vögel wurden dann mit verschiedenen Virusstämmen infiziert. Einige Stämme waren virulenter und gefährlicher als andere.

Im Laufe des Lebens der Vögel gaben die ungeimpften eine größere Menge der kaum virulenten Stämme an die Umwelt ab, während die geimpften mehr der stark virulenten Stämme abgaben. Wie in dem Artikel des Quanta Magazine erwähnt:

“Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Marek-Impfstoff gefährlichere Viren zur Vermehrung anregt. Diese erhöhte Virulenz könnte den Viren dann die Möglichkeit geben, die durch den Impfstoff induzierte Immunreaktion der Vögel zu überwinden und geimpfte Bestände krank zu machen.”

Geimpfte Menschen können als Brutkasten für Mutationen dienen

Vor 2021 war klar, dass Impfstoffe Viren dazu bringen, zu gefährlicheren Stämmen zu mutieren. Die Frage war nur, in welchem Ausmaß. Jetzt sollen wir plötzlich glauben, dass die konventionelle Wissenschaft die ganze Zeit falsch lag. Hier ein weiteres Beispiel: NPR berichtete erst am 9. Februar 2021, dass „Impfstoffe zu Virusmutationen beitragen können“. NPR-Wissenschaftskorrespondent Richard Harris bemerkte dazu:

“Sie haben vielleicht schon davon gehört, dass Bakterien Resistenzen gegen Antibiotika entwickeln können, die im schlimmsten Fall die Medikamente unbrauchbar machen. Etwas Ähnliches kann auch mit Impfstoffen passieren, allerdings mit weniger schwerwiegenden Folgen.

Diese Sorge ist vor allem in der Debatte darüber aufgekommen, ob eine zweite Impfung hinausgezögert werden sollte, damit mehr Menschen die erste Impfung schnell erhalten können. Paul Bieniasz, ein Howard-Hughes-Forscher an der Rockefeller University, sagt, dass diese Lücke die Menschen länger als nötig mit einer nur partiellen Immunität belassen würde.”

Bieniasz zufolge könnten teilweise geimpfte Personen “als eine Art Brutstätte für das Virus dienen, um neue Mutationen zu erwerben.” Dies ist genau der Vorwurf, die jetzt von denjenigen, die natürliche Selektion nicht verstehen, den ungeimpften Menschen gemacht wird.

Es ist wichtig, sich klarzumachen, dass Viren ständig mutieren, und wenn es keinen sterilisierenden Impfstoff gibt, der die Infektion vollständig verhindert, dann mutiert das Virus, um der Immunreaktion der betreffenden Person zu entgehen. Es ist eines der besonderen Merkmale der COVID-Impfungen:  sie sind nicht darauf ausgelegt, die Infektion zu verhindern. Sie lassen eine Infektion zu und lindern bestenfalls die Symptome dieser Infektion! Wie Harris anmerkt:

„Dieser evolutionäre Druck besteht für jeden Impfstoff, der eine Infektion nicht vollständig verhindert … Viele Impfstoffe, einschließlich der COVID-Impfstoffe, verhindern offenbar nicht vollständig, dass sich ein Virus im Körper eines Menschen vermehrt, auch wenn diese Impfstoffe schwere Krankheitsverläufe verhindern.“

Kurz gesagt, so wie Bakterien mutieren und stärker werden, um den Angriff von Antibiotika zu überleben, können Viren in geimpften Personen, die sich mit dem Virus infizieren, mutieren. In ihnen mutiert das Virus, um dem Immunsystem zu entgehen.

Bei einer ungeimpften Person hingegen steht das Virus nicht unter demselben evolutionären Druck, zu etwas Stärkerem zu mutieren [auch weil im Fall einer tötlichen Mutation der Wirt verstirbt und die Vermehrung des Virus auf diese Weise unterbunden wird, d. Übers.]. Wenn SARS-CoV-2 also zu tödlicheren Stämmen mutiert, ist die Massenimpfung die wahrscheinlichste Ursache [weil Geimpfte überleben – und damit die Weitergabe des Virus andauert].

Was uns der NFL-Ausbruch lehren kann

Wie MSN am 27. August 2021 berichtete, wurden alle Spieler aufgefordert, sich zur Sicherheit aller gegen COVID impfen zu lassen, und es wurden gesonderte Testregeln eingeführt. Spieler, die die Impfung erhalten haben, müssen sich nur alle zwei Wochen testen lassen, während ungeimpfte Spieler täglich getestet werden.

Die gelockerte Testpflicht für doppelt geimpfte Spieler wurde als Anreiz gedacht, sich impfen zu lassen. MSN berichtet: “Umgekehrt würden die fortgesetzten täglichen Tests Teil eines Bestrafungssystems werden, das den Ungeimpften das Leben so schwer machen soll, dass sie sich schließlich doch impfen lassen.”

Nun, der Schuss ist nach hinten losgegangen. Neun Spieler der Titans und der Cheftrainer Mike Vrabel wurden jetzt positiv getestet, was zeigt, dass es wirklich egal ist, ob man doppelt geimpft ist oder nicht. Die Infektion breitet sich unter den Geimpften genauso aus. Wie MSN berichtet:

“Die Pandemie befindet sich in einer Phase, in der die Ungeimpften mit der Gefahr eines aggressiveren COVID-19-Stammes konfrontiert sind. Es ist auch eine Zeit, in der die Geimpften sich mit der Tatsache abfinden müssen, dass ihre Impfungen zwar ihre Symptome und medizinischen Komplikationen lindern, aber nicht vollständig verhindern, dass sie sich infizieren oder COVID auf andere übertragen.”

Um hier Abhilfe zu schaffen, fordert die NFL Players Association, die Gewerkschaft, die die Spieler der National Football League vertritt, nun die Rückkehr zu täglichen Tests für alle Spieler, unabhängig vom COVID-Impfstatus. Immer wieder stellen wir fest, dass Anreize weit hinter ihren ursprünglichen Versprechungen zurückbleiben. So wie auch im Fall der Masken.

Zunächst wurde uns gesagt, dass wir keine Masken mehr tragen müssen, wenn wir die COVID-Impfung erhalten. Natürlich kehrte die allgemeine Maskenpflicht mit voller Wucht zurück, als sich herausstellte, dass die Durchbruchsinfektionen immer noch mit einer überraschenden Geschwindigkeit auftraten.

Jetzt werden wieder routinemäßige Tests mit einem Test gefördert, von dem bekannt ist, dass er zu 97 % falsch-positive Ergebnisse liefert, unabhängig vom Impfstatus, und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass das Gleiche nicht auch mit Impfpässen passieren wird. Uns wird Freiheit versprochen, wenn wir die medizinische Autonomie aufgeben, aber die Freiheit wird nie wirklich gewährt werden. Es wird lediglich die Ziellinie weiter nach hinten verschoben werden.

Es ist sehr wahrscheinlich, es lässt sich sogar vorhersagen, dass trotz der dramatischen Wirkungslosigkeit der Impfung die Forderung nach einer oder zwei COVID-Impfungen bald auf drei werden und Impfpassinhaber, die keine dritte Impfung mehr haben wollen [weil sie erkennen, wie wenig Nutzen diese bringen], wieder zurück auf Los gehen müssen. Sie werden dann genauso ausgegrenzt sein wie diejenigen, die sich nicht impfen lassen.

In Anbetracht der Geschwindigkeit, mit der SARS-CoV-2 mutiert, können Sie sicher sein, dass es eine vierte Impfung gibt. Und eine fünfte und, na ja, Sie verstehen schon. Impfpässe und die COVID-Impfpflicht werden nur dazu führen, dass Sie sich immer wieder impfen lassen müssen oder alle Ihre Rechte verlieren.

Natürlich birgt jede einzelne Injektion gesundheitliche Risiken, und das Risiko einer Nebenwirkung wird wahrscheinlich mit jeder weiteren Impfung größer und größer, und man muss kein moderner Nostradamus sein, um zu erkennen, wohin das führen wird.

Auffrischungsimpfung alle fünf Monate ?

Anstatt die Realität zu akzeptieren – nämlich, dass SARS-CoV-2 genau wie andere Erkältungs- und Grippeviren ein Dauerbrenner ist – und deswegen das Karussell der Injektionen zu stoppen, die alles nur noch schlimmer machen, sagte Präsident Biden, er habe mit Dr. Anthony Fauci darüber gesprochen, Auffrischungsimpfungen fünf Monate nach der ersten Injektionsrunde zu verabreichen, anstatt acht Monate zu warten, wie zuvor gedacht.

Fauci beeilte sich zu versichern, dass acht Monate nach wie vor das Ziel seien, sagte aber auch, dass “wir uns neue Daten anschauen, wenn es welche gibt”, falls die Food and Drug Administration und das Advisory Committee on Immunization Practices einen kürzeren Zeitraum für notwendig erachten.

Israel begann am 30. Juli 2021 mit der Verabreichung einer dritten Auffrischungsimpfung an Personen über 60 Jahre. Am 19. August wurde der Anspruch auf eine Auffrischungsimpfung auf Personen über 40 Jahre sowie auf Schwangere, Lehrer und Beschäftigte im Gesundheitswesen ausgeweitet, auch wenn sie jünger als 40 Jahre sind. Ersten Berichten zufolge hat die dritte Dosis den Schutz in der Gruppe der über 60-Jährigen im Vergleich zu denjenigen, die nur zwei Dosen Pfizer erhalten haben, verbessert. Laut Reuters:

“Auf der Grundlage von Statistiken des israelischen Gertner-Instituts und des KI-Instituts erklärten Beamte des Ministeriums, dass bei Menschen über 60 Jahren der Schutz vor einer Infektion zehn Tage nach einer dritten Dosis viermal höher war als nach zwei Dosen. Bei den über 60-Jährigen bot eine dritte Impfung nach 10 Tagen einen fünf- bis sechsmal höheren Schutz in Bezug auf schwere Erkrankungen und Hospitalisiwerung.”

Wer glaubt, dass eine oder mehrere Auffrischungsimpfungen die Antwort auf SARS-CoV-2 sind, macht sich wahrscheinlich etwas vor. Ich bin gespannt auf die Daten zu den Hospitalisierungs- und Sterberaten, ganz zu schweigen von den Nebenwirkungsraten, die in den kommenden Monaten erhoben werden.

Nach dem, was wir bereits über die Risiken dieser Impfungen und ihre Tendenz, Mutationen zu fördern, wissen, liegt der Verdacht nahe, dass wir uns damit nur ein immer tieferes und breiteres Loch graben, aus dem es immer schwieriger wird, wieder herauszukommen.

Das PDF dieser Analyse von Dr. Joseph Mercola finden Sie hier.

 

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